Neue Sachlichkeit : Aber erst müßt ihr mich kriegen. Erinnerungen einer Malerin 1921 - 1944

Aber erst müßt ihr mich kriegen. Erinnerungen einer Malerin 1921 - 1944

EUR 3,95


Geschichtsunterricht beinahe zum Anfassen - Ich danke Irene Awret für ihr Buch. Dem Geschichtsunterricht in der Schule konnte ich stets schlecht folgen. Wer verbarg sich denn überhaupt hinter den recht emotionslosen Zahlen und Fakten? Wie fühlten, was dachte, taten und sahen die betroffenen Menschen in der damaligen Zeit? Wie erlebten sie das Dritte Reich vor, während und nach der Machtergreifung, sofern sie das Martyrium überhaupt überlebten? Die Schule blieb mir viele Antworten schuldig, aber Irene Awret konnte mit ihrer Biographie viele der Lücken in meinem Wissen füllen. DANKE

Lesenswertes Dokument einer schwierigen Zeit - Irene Awret beschreibt in dem Buch ihre jüdische Biographie bis zu ihrer Befreiung aus dem belgischen Gestapo-Sammellager Mecheln / Malines im Jahr 1944 durch die Alliierten. Diese warmherzigen und mit Humor geschriebenen Erinnerungen an die schrecklichen Veränderungen im Leben eines jüdischen Mädchens durch die Nationalsozialisten zogen mich so in ihren Bann, daß ich das Buch bis zum Lesen des letzten Buchstabens kaum weglegen mochte. In Romanform geschrieben, ist es ein Zeitdokument, daß mir als Nachkriegskind das jüdische Leben von 1921 bis 1944 in Deutschland bzw. Europa anschaulich nahe und damit vorstellbarer macht. Ein gut zu lesender, schöner Schreibstil rundet das Buch ab. Absolut lesens- und empfehlenswert!




Aber erst müßt ihr mich kriegen. Erinnerungen einer Malerin 1921 - 1944